Pflanzentipp der Woche "Christrose" 16. Dezember 2016

Vorfrühlingsblüher

Herkunft

Die Heimat von Helleborus orientalis ist die West- und Nordtürkei, Nordgriechenland und Zentral-und Westkaukasus. Seit dem Mittelalter wird der Helleborus orientalis auch als Heilpflanze angebaut. Gegen Geisteskrankheit, Lähmungserscheinungen, Epilepsie und als starkes Abführmittel.

Wuchs

Die Blütenstände sind verzweigt und locker, straussartig und stehen gut über den Blättern. An den Rhizomen des kräftigen Wurzelstocks sitzen die langgestielten Blätter. Diese sind dunkelgrün, ledrig, robust, gefächert oder fussförmig geteilt und können 40 cm hoch werden. Die immergrünen Blätter sind das ganze Jahr über dekorativ.

Blüte

Im zeitigen Frühling Anfang Februar bis April blühen die Christrosen. In rot, rosa, weiss und in gelbtönen. Oft sind die Blüten punktiert, gesprenkelt oder gestreift.

Standort

Ob sie in leichtem Schatten steht, unter Bäumen, oder an einem sonnigen Platz, spielt der Christrose keine grosse Rolle. Der Boden sollte kalkhaltig, durchlässig und gut durchlüftet sein.

Verwendung

Sie können gut als Unterbepflanzung von Sträuchern und Bäumen verwendet werden. Auch in klassischen Staudenrabatten oder sogar in grösseren Pflanztrögen und Kübeln bereiten sie viel Freude. Die Christrosen kann man gut in Gruppen oder auch einzeln pflanzen. Sehr schön ist die Kombination mit anderen Frühjahrsblühern, wie Lungenkraut, Primel, Leberblümchen und Tulpen.

Pflege

Sind die Pflanzen einmal angewachsen benötigen sie kaum pflege. Das einzige wichtige ist die Mulchschicht, das heisst eine Bodenabdeckung aus Laub, frischem Kompost oder gehäckseltem Gartenmaterial.

Gerne können sie bei uns eine Christrose (Helleborus orientalis) bestellen.

Unsere Gartengestalterin, Rita Keller berät Sie gerne.

Am besten erreichen Sie Rita Keller über das Kontaktformular.

Wir freuen uns auf Sie!