Pflanzentipp des Monats "Säulenobst" 06. November 2017

Herkunft

... auf schlanken Wuchs gezüchtetes Obstgehölz, das besonders in England entwickelt wurde. Alle Säulenobstgehölze sind auf einer stark wachsenden Unterlage veredelt, um die hervorragenden Eigenschaften wie "Winterhärte, Bodenverträglichkeit und Fruchtsatz" für verschiedene Standorte zu garantieren.

Wuchs

Wie der Name schon verrät, haben die Säulenobstbäume eine schlanke, aufrechte und somit besonders platzsparende Wuchsform. Sie werden je nach Sorte 40 – 60 cm breit und 2 – 4 m hoch. Säulenobst bildet in der Regel keine oder nur kurze Seitentriebe.

Sorte

Der Säulenapfel „Sorte Flamenco“ ist saftig, fest und süss. Die Äpfel erscheinen grün – rot und sind ausgereift im Oktober – Dezember.

Standort

Säulenobstbäume eignen sich hervorragend für kleine Gärten, den Balkon oder die Terrasse. Wer auf engstem Raum viel ernten möchte ist gut bedient mit Säulenobst. Egal ob im Freien ausgepflanzt oder in Gefässen, die Säulenobstbäume sind sehr anspruchslos. Ein sonniger bis halbschattiger Standort sowie tiefgründiger, normaler Gartenboden werden bevorzugt.

Pflege

Der Säulenapfel ist nahezu resistent gegen Schorf und Mehltau. Sie neigen jedoch stark zu Ertragsschwankungen. In einem Jahr tragen diese unzählige Früchte und haben dann meist keine Kraft mehr, um auch noch Blütenknospen für das Folgejahr anzulegen. Deshalb empfiehlt es sich, höchstens 10 bis 20 Äpfel pro vertikalen Meter ausreifen zu lassen und die überzähligen Früchte spätestens Anfang Juni zu entfernen. Die Massnahmen verbessern auch die Qualität der Früchte, insbesondere der Fruchtgrösse. Säulenäpfel-Bäume benötigen meistens keinen Schnitt, da der Wuchs genetisch bedingt ist.

Unsere Gartengestalterin, Rita Keller berät Sie gerne.

Am besten erreichen Sie Rita Keller über das Kontaktformular.

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Quelle: Häberli Früchtenprofi und Internet Hauenstein rafz